Plaud wächst weiter rasant. Das Unternehmen teilt nun mit, dass es 100 Millionen US-Dollar an jährlich wiederkehrenden Umsätzen (ARR) überschritten hat, nur zwei Jahre nach dem Start des Geschäfts.
Nach Angaben von Plaud macht diese Entwicklung das Unternehmen zu einem der am schnellsten wachsenden KI-Unternehmen der Welt. Gleichzeitig hebt es sich dadurch ab, dass es eigene Hardware mit KI-Services kombiniert, in einem Markt, in dem viele Anbieter vor allem auf Software setzen.

Seit dem Start 2023 ist Plaud auf über zwei Millionen Nutzer in mehr als 170 Ländern gewachsen. Zum Produktportfolio gehören unter anderem Plaud Note, Plaud Note Pro und Plaud NotePin S - Geräte, die Nutzern helfen, Gespräche, Meetings und Ideen aufzuzeichnen, zu transkribieren und zu strukturieren.
Plaud beschreibt seine Plattform als eine Möglichkeit, Informationen zu erfassen, die sonst in alltäglichen Gesprächen leicht verloren gehen. Ziel ist es, Nutzern Zugang zu wertvollen Erkenntnissen aus Meetings, Telefonaten und Diskussionen zu geben, ohne auf traditionelle bildschirmbasierte Workflows angewiesen zu sein.
Gleichzeitig erweitert das Unternehmen sein Angebot weiter. Kürzlich wurde Plaud Team vorgestellt, das es Arbeitsgruppen ermöglicht, Erkenntnisse aus Gesprächen zu teilen und weiterzuverarbeiten. Plaud baut außerdem Unterstützung für MCP sowie weitere Integrationen mit externen Workflows und KI-Agenten auf, um Informationen aus Meetings und Gesprächen direkt in bestehenden Produktivitätstools verfügbar zu machen.

Das Unternehmen gibt außerdem an, mehrere internationale Anforderungen und Zertifizierungen in den Bereichen Sicherheit und Datenschutz zu erfüllen, darunter ISO 27001, ISO 27701, DSGVO, SOC 2, HIPAA und EN 18031.
„Die meisten KI-Unternehmen sind über Software hinter einem Bildschirm gewachsen. Wir haben einen anderen Weg gewählt“, sagt Nathan Xu, Mitgründer und CEO von PLAUD.
„Die Gespräche, die die Arbeit wirklich voranbringen, finden selten hinter einer Tastatur statt. Wir haben eine Schnittstelle für eine Welt jenseits des Bildschirms gebaut, und der Markt hat gezeigt, dass es dafür einen Bedarf gibt“
