Plaud erweitert sein Sortiment um Plaud One, ein Paar kabellose Kopfhörer, das Gesprächsaufzeichnung, Transkription und Plaud Intelligence mit einem KI-Agenten kombiniert, der Aufgaben für Sie erledigen soll. Die Idee ist einfach: Statt das Smartphone herauszuholen oder sich an den Computer zu setzen, soll Sprechen genügen.
Plaud One kann Meetings und Gespräche direkt über die Kopfhörer aufzeichnen, während das Ladecase eigene Mikrofone hat, um persönliche Meetings im Raum zu erfassen. Die eigentliche Neuigkeit zeigt sich jedoch nach der Aufnahme.
Von Notizen zu Taten
Wie die übrigen Produkte von Plaud kann Plaud One Gespräche transkribieren und zusammenfassen. Hier wird das Konzept jedoch um Plaud Agent erweitert, der verstehen soll, was der Nutzer tun möchte, und dann auf Grundlage der Informationen Aufgaben ausführt.

Über Verbindungen zu Diensten wie Gmail, Google Calendar, Notion und Slack soll der Agent beispielsweise Follow-up-E-Mails schreiben, Dokumente erstellen, Recherchen durchführen und Meetings buchen können. Informationen aus früheren Meetings, dem Kalender, dem Posteingang und anderen verbundenen Diensten können dabei als Kontext dienen.
Plaud beschreibt das als Arbeiten „at the speed of thought“. Statt erst zu notieren, was erledigt werden muss, und die Arbeit dann auszuführen, soll vieles direkt über Plaud One geschehen können.
„Hey Plaud“
Plaud One lässt sich per langem Druck auf die Aufnahmetaste oder mit dem Sprachbefehl „Hey Plaud“ aktivieren. Fragen können dann direkt in den Kopfhörern oder über das Case beantwortet werden.
Eine ungewöhnliche Besonderheit ist das integrierte eSIM im Ladecase. Plaud One kann dadurch Informationen und KI-Funktionen aktuell halten, ohne ständig auf ein verbundenes Smartphone oder einen Computer angewiesen zu sein.

Die Kopfhörer verfügen pro Seite über drei MEMS-Mikrofone und eine VPU, während das Case vier MEMS-Mikrofone zusammen mit KI-gestützter Strahlformung nutzt. Das Case soll Stimmen aus bis zu fünf Metern Entfernung erfassen können, während die Kopfhörer eine Reichweite von etwa zwei Metern haben.
Auch ganz normale Kopfhörer
Plaud One ist nicht nur als Arbeitswerkzeug gedacht. Die Kopfhörer haben 12-mm-Treiber und aktive Geräuschunterdrückung und eignen sich auch für Musik und normale Telefonate.

Der Akku reicht für rund sechs Stunden Aufzeichnung persönlicher Meetings oder drei Stunden Gesprächsaufzeichnung über die Kopfhörer. Zusammen mit dem Ladecase gibt der Hersteller eine gesamte Aufnahmezeit von bis zu 25 Stunden an.
Außerdem kann der Nutzer Aufnahmen mit Markierungen, Bildern und eigenen Notizen ergänzen, um Plaud Intelligence mehr Kontext zu geben.
Start mit 2.000 Exemplaren
Plaud One erscheint zunächst als Limited Explorer Edition und ist weltweit auf 2.000 Exemplare begrenzt. Der Preis liegt bei 249,99 US-Dollar. Käufer erhalten außerdem Plaud-Guthaben im Wert von 200 US-Dollar, um kommende Funktionen von Plaud Intelligence zu testen.
Die Explorer Edition ist zugleich eine Möglichkeit für Plaud, das Produkt gemeinsam mit den ersten Nutzern weiterzuentwickeln. Das Unternehmen gibt an, dass Feedback und die tatsächliche Nutzung beeinflussen werden, wie sich Plaud One und seine Agentenfunktionen weiterentwickeln.
Plaud One in Kürze

- Kabellose KI-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung
- Aufzeichnung persönlicher Meetings, Telefongespräche und Online-Meetings
- Mikrofone in Kopfhörern und Ladecase
- Bis zu fünf Meter Aufnahmebereich mit dem Case
- Integriertes eSIM im Ladecase
- Plaud Agent zum Ausführen von Aufgaben auf Basis von Gesprächen und anderem Kontext
- Verbindungen unter anderem zu Gmail, Google Calendar, Notion und Slack
- Bis zu 25 Stunden gesamte Aufnahmezeit mit dem Ladecase
- Limited Explorer Edition auf 2.000 Exemplare begrenzt
- Preis: 249,99 US-Dollar
- Auslieferung für das vierte Quartal 2026 geplant